| Saint-Germain des Prés (Rundgang)
Der Stadtteil Saint-Germain-des-Prés Heute
noch erinnert der Name unmittelbar an den Existentialismus der 50er Jahre,
an Sartre und Simone de Beauvoir, die im Café Flore (www) schrieben, an Boris Vian und an Raymond Queneau.
Sogar eine Bürgervereinigung wurde gegründet, um zu bewahren was noch zu
retten ist, angesichts der „Invasion“ (seit dreißig Jahren) der Luxus-Boutiquen, die an die Stelle der Buchläden und Kinos traten
1-
Eglise de
Saint-Germain-des-Prés
et Palais abbatial (Metro Saint-Germain des
Prés) (Tel.. 01 43 25 41 71, geöffnet 8.00-20.00, ein Besichtigungsplan
ist am Eingang erhältlich)
Schon 557 richtete Germain, der Bischof von Paris einen Kultort für die
Reliquien ein, die der Frankenkönig Childebert, der Sohn Chlodwigs,
hierher gebracht hatte. Die Merowingerkönige wurden in dieser Basilika zu
Grabe gelegt (die Gräber verschwanden in der Revolution). Die Abtei wurde
im Lauf der Zeit ständig verschönert und erhielt große Ländereien übertragen.
Die Bauern, die hierher pilgerten , geben ihr den Namen Saint-Germain des
Prés (Saint-Germain in den Wiesen), denn im 8. Jh. ist von an dieser
Stelle von einem Stadtviertel noch lange keine Rede... Um das Jahr 1000
wird eine neue Kirche in romanischem Stil gebaut, mit basilikalem,
rechteckigem Grundriss und drei Türmen. Zwei von ihnen mussten 1821
abgerissen werden, da sie vom Salpeter des in der Revolution hier
gelagerten Schießpulver zerfressen worden waren. Der Glockenturm über
dem Portal aber gehört seit 1000 Jahren zur Pariser Landschaft ... Im 14.
Jh. ist die Abtei sehr mächtig; ihr Gebiet reicht bis in die Gegend von
Saint-Cloud. Im 17. Jh. wird das Kloster zu einem der bedeutendsten
Geisteszentren in Europa, dann aber in der Revolution und ein weiteres mal
um 1800 beim Durchbruch der „rue de l'Abbaye“ (Klosterstrasse) verwüstet.
Die Kirche droht so sehr zu verfallen, dass man bereits an ihren Abriss
denkt. Dank einer von Victor Hugo und dem Gemeindepfarrer angeführten
kraftvollen Kampagne zu ihrer Erhaltung wurden die Kirche und das Palais
der Äbte in der rue de l'Abbaye im 19. Jh. restauriert. (Gegenüber
beginnt die...)
Rue de Rennes Die
Strasse verdankt ihren Namen dem Montparnasse-Bahnhof, auf den sie
zuführt und von dem aus die Züge in die Bretagne und nach Rennes fahren.
Sie wurde 1866 angelegt, aber es fehlen ihr die ersten 39 Hausnummern,
denn Haussmann
plante ursprünglich ihren Durchbruch bis zur Seine und wollte sie mit der
rue du Louvre verbinden. An der Kreuzung der rue de Rennes mit dem
Boulevard
Saint-Germain befindet sich die Brunnenskulptur
"Embacle"
von Charles
Daudelin, einem Geschenk der Regierung der französischsprachigen
kanadischen Provinz Quebec: der Wasserstrom durchdringt die Gehwegplatten,
zum großen Vergnügen der Kinder. Eine Mode-Boutique
folgt auf die andere, sehr elegante auf der
Seite von St. Germain (im Verlauf der
rues
du Four, de Sèvres, des Saint-Pères), einfachere in Richtung auf den
Hochhausturm von Montparnasse.
2-
Der Fürstenbergplatz (Place de Furstenberg) Das Delacroix-Museum, 6 rue de Furstenberg (Metro Mabillon oder Saint-Germain des Prés) (Tel. 01
44 41 86 50, geöffnet 9.30-17.00 außer Dienstag) Das Museum liegt an dem bezaubernden kleinen
und schattigen Fürstenbergplatz. Es wurde in der letzten Atelierwohnung des Malers eingerichtet,
wo er 1863 starb. Das Museum zeigt persönliche Souvenirs von Delacroix,
Zeichnungen, Portraits, Skizzen. Es organisiert regelmäßig Ausstellungen.
3-
Die Nationale Akademie der Künste (Ecole nationale supérieure des
Beaux-Arts), 14
rue Bonaparte (www) (Tel. 01 43 03 52 15,
Besichtigung nach Vereinbarung oder in den Tagen der offenen Tür im Juni)
Der
einstige Konvent der Augustinerbrüder (Petits-Augustins) wurde Anfang des
17. Jh. durch Königin Marguerite erbaut und 1790 nach der
Nationalisierung des
kirchlichen Eigentums zum Sammeldepot für die beschlagnahmten
Kunstgegenstände. Der Archäologe Alexandre Lenoir wurde zu ihrem Kurator
ernannt und er beschloss 1795 aus dem Depot ein Museum zu machen. Er
bewahrte zahlreiche Skulpturen und Kunstobjekte des Mittelalters vor der
Zerstörung, insbesondere auch die historischen Grabmäler der Könige aus
der Abtei von Saint-Denis. In der Zeit der Restauration des Königtums
nach 1814 wurde das Museum geschlossen, nachdem die meisten Objekte wieder
an ihren ursprünglichen Ort zurückgegeben worden waren. Die verbliebenen
Skulpturen wurden von den Künstlern der Romantik studiert, was zu einer
neue Wertschätzung der gotischen Kunst beitrugen. Die heutige Ecole des
Beaux-Arts (Akademie der Künste) wurde 1816 in den Gebäuden eingerichtet,
die vom einstigen Kloster und dem Chimay-Palais noch erhalten waren, ergänzt
durch imposante Neubauten im 19. Jh. Die Sammlung der Denkmäler
Frankreichs wurde 1878 in das Museum des Palais Chaillot verlagert. Sie
besitzt eine große Skulpturensammlung , die heute noch so organisiert ist,
wie sie 1795 von Lenoir geplant wurde: Sie folgt einem didaktischen Plan,
der es dem Besucher ermöglicht, die Entwicklung der Skulptur in
Frankreich vom 12. bis ins 17. Jh. zu verfolgen. Die Besichtigung der
Kunstakademie, etwa während einer der wechselnden Ausstellungen, ermöglicht
auch den Zugang zum Ehrenhof, zur Augustinerkirche, die jetzt ein
Museum für die Gussformen/Abgüsse der Renaissance ist, weiter zum "Palais
des études", zur
Bibliothek...
4-
Das Institut de France, 23 quai Conti
(www) (Tel. 01 44 41 44 41,
Besichtigung am Samstag und Sonntag zwischen 10.30 und 14.30 nach vorheriger Vereinbarung) (Architekt Louis Le Vau, 1691)
Mazarin
stiftete einen Teil seines Vermögens für die Gründung eines Kollegs, in
das die vielversprechendsten jungen Leute aus den neuen Provinzen
Frankreichs aufgenommen wurden, die im Westfälischen Frieden gewonnen
worden waren. Die 60 Adeligen und Bürgersöhne stammten aus dem Artois,
dem Elsass, dem Roussillon und dem Piemont (Pignerol): daher nannte man
das Mazarin-Kollegium häufig auch „collège des Quatre-Nations“ (Kolleg
der vier Nationen). Das schöne klassische Gebäude in der Achse der
„Cour Carrée“ (Rechteckhof) des Louvre stammt von Le Vau (1663-1691).
Die berühmte Kuppel (ursprünglich eine Kapelle) überragt zwei bogenförmige
Seitenflügel, die von zwei quadratischen Pavillons abgeschlossen werden. Der
linke Flügel liegt an der Stelle des ehemaligen "Nesles"
-Turms, der zur Stadtmauer aus der Zeit des Königs Philippe-Auguste
gehörte (www). Er beherbergt die bibliothèque
Mazarine (Mazarin-Bibliothek), der ersten öffentlichen
Bibliothek Frankreichs mit einer wertvollen alten Holztäfelung. Die
Revolution schuf 1795 das „Institut de France“, in dem die Akademien
des Ancien régime zusammengefasst wurden: die Académie
française,
eine Gründung Richelieus von 1635, die Akademie der Inschriften
und schönen Literatur (Académie des Inscriptions et Belles-Lettres) mit
ihren historischen Dokumenten, schließlich die Akademie der
Wissenschaften (die von Colbert errichtete „Académie des sciences“).
Diese Akademien bezogen 1805 das ehemalige Mazarin-Kolleg. Sie wurden
wenig später ergänzt durch die Kunstakademie (Académie des Beaux-Arts)
und die Akademie für Politik- und Ethik (Académie des sciences morales
et politiques). Diese 5 Akademien mit ihren insgesamt 325 Mitgliedern, die
sich selbst in Wahlen durch Kooptation ergänzen, widmen sich nach wie vor
der Förderung von Literatur, Wissenschaften und Künsten in Form von
Preisen, die sie vergeben, und durch ihre Veröffentlichungen, zu denen
das berühmte Wörterbuch der französischen Sprache zählt... (gegenüber
liegt ...)
Pont des Arts (Brücke der Künste)
Errichtet 1801 auf Beschluss von Napoleon Bonaparte, zeigt dieser Steg für die erstmalige Verwendung von Eisen und
Gusseisen zu
Beginn des 19. Jh. Der Name der Brücke bezieht sich auf das "Palais
der Künste", das Kunstmuseum des Louvre, das sie mit
dem „collège des Quatre-Nations“ (Kolleg der vier Nationen), dem
Institut de France, verbindet. Der Fußgängern vorbehaltene Steg
war einst mit Blumen, Stauden, Büschen geschmückt und stellte für den „Brückenzoll“
von einem Sou (Pfennig) eine Art hängenden Garten dar. Da er von 9 allzu
leichten Bögen getragen wurde, die der Schiff-Fahrt im Wege waren, wurde er
mehrfach durch den Aufprall von Schiffen beschädigt und deshalb 1970 für
die Öffentlichkeit geschlossen. Die Brücke wurde 1984 nach den Plänen
von Louis Arretche rekonstruiert. Sie ist jetzt aus Stahl und besitzt nur noch
5 Bögen.
Bouquinistes,
Die Buchhändler zwischen Orsay-Museum und Sully-Brücke, zwischen pont
Neuf und pont Marie
Entlang der Seine breiten sich über 4 km Bücherstände aus, eine
weltweit einzigartige Freiluftbibliothek... Die ersten „Bukinisten“ (von
englisch „book“ vielleicht auch nach dem Duft des Ziegenleders,
"bouc", der Einbände) tauchten schon Anfang des 17. Jh., bald
nach Eröffnung der "Neuen Brücke", Pont-Neuf, auf. Sie
wurden von den königlichen Ordonnanzen regelmäßig verjagt. Erst seit
1891 durften sie ihre Bücherkästen auf der Uferbrüstung liegen lassen,
statt sie jeden Abend wieder wegräumen zu müssen. Heute vergibt die
Stadt Konzessionen. Größe und Farbe sind vorgeschrieben. Die Stände
sind mehr oder weniger spezialisiert und entsprechend angeordnet. Die folgende
Beschreibung kann deshalb nur ein ungefährer Hinweis sein. Rive
droite (rechtes Seine-Ufer), die Bücherkästen liegen am
Quai de la Mégisserie (alte Photos, BD, Literatur), am Quai de Gesvres (Geschichte,
Kino) und am Quai de l'hôtel de Ville (Kriminalromane und Science
fiction). Vor dem Louvre gibt es seit dem Verbot des Kulturministers
Malraux keine "Bouquinisten" mehr. Rive gauche
(linkes Seine-Ufer), am Quai des Grands-Augustins (Schallplatten, CD,
Karten, Zeitungen, Literatur…), am Quai Saint-Michel (erotische und
andere "freche" Bücher, Stiche), am Quai de Montebello (Stiche,
antiquarische Bücher), am Quai de la Tournelle (Kriminalliteratur, Science
fiction, Filmbücher)
5-
Die Münze (Hôtel des Monnaies),
11 quai de Conti (www, www) (Metrostationen
Pont-Neuf,
Saint-Germain des Prés, Saint-Michel)
(Tel. 01 40 46 55 35
oder 55
33, geöffnet 13.00-18.00 außer
Montag) Jacques-Denis
Antoine erbaute 1771 das Palais der Münzprägeanstalt im damals
modernen neoklassische Stil. Werkstätten für Kunstguss wurden zur
Herstellung von Münzen und Medaillen eingerichtet . Das prächtige Palais
sollte zum Symbol für den nationalen Reichtum werden. Die Münzstöcke
und Metallwalzen waren noch bis 1973 in Betrieb.
Das Pariser Münzmuseum - "Musée
de la Monnaie de Paris"
wurde 1827 von König Charles X
gegründet und erst vor kurzem erneuert. Es berichtet von der Beziehung
der Franzosen zu ihrem Geld als einem Gegenstand des täglichen Lebens
ebenso wie der Wirtschaft. Die Münzen werden in ihrem konkreten
wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Kontext gezeigt.
Die Medaillen erscheinen einesteils in ihrer propagandistischen Absicht,
andererseits als Werke der Kunst. Der Rundgang endet mit dem Zyklus der
maschinellen Herstellung vom Anfang des 20. Jahrhunderts.
Espace Albert Dubout, 5 rue Jacques
Callot (Tel. 01 46 33 05 09, geöffnet 11.00-13.00
und 14.00-19.00, außer Sonntag) : Der Bereich präsentiert Malerei,
Skulptur Zeichnungen, Plakate.
6-
Die Einkaufsstraßen rue de Buci, rue Saint-André-des-Arts Belebte und geschäftige Einkaufsstrassen.
Der Handelshof Saint-André und der Rohan-Hof Zugang
über den carrefour de l'Odéon oder die rue de l'Ancienne-Comédie, die rue Saint-André
des Arts oder vor 20.00 über die rue du Jardinet
Die charmante Abfolge von Höfen zeigt heute noch gepflasterte
Gassen, Häuser aus dem 18. Jh. und Reste der mittelalterlichen
Befestigung... Der Rohan-Hof gehörte im Mittelalter zum Palais der
Erzbischöfe von Rouen, daher auch sein Name. Man erreicht ihn gewöhnlich
über den Handelshof des cour
du commerce Saint-André , den man vom Boulevard Saint-Germain her betritt. Dieser trat
1776 an die Stelle des ehemaligen Festungsgrabens an der Stadtmauer aus
der Zeit von König Philippe Auguste. Auch die Häuser stammen aus dieser
Zeit. Im Haus Nr. 9 entwickelte Dr. Guillotin die nach ihm benannte
Guillotine. Im Haus Nr. 8 befand sich die Druckerei des „Volksfreundes“
Marat. In das Gebäude Hausnr. 4 ist die Basis eines Turms der ehemaligen
Stadtmauer integriert. In Hausnr. 2 lebte Sainte-Beuve.
Von da aus kommt man zu dem kleinen Hof cour
de Rohan, der in Wirklichkeit aus drei noch kleineren Höfen
besteht: in einem von ihnen befindet sich ein terrassenförmiges Fragment
der Stadtmauer von Philippe Auguste, in einem anderen ein vornehmes Stadtpalais
von 1636 sowie ein geschmiedeter Dreifuss, der den Reitern das Aufsteigen
erleichterte.
Die ehemalige Medizinschule (ancienne Ecole de
médecine), 12 rue de
l'Ecole de Médecine (Architekt Jacques
Gondoin) Die
Schule für Medizin und Chirurgie wurde in neoklassischem Stil an der Stelle
des „couvent des Cordeliers“ erbaut und 1775 eröffnet. In den Resten
dieses ehemaligen Franziskanerklosters gründete Danton 1790 den Club
des Cordeliers, der in der Revolution eine entscheidende
Rolle beim Sturz der Monarchie spielte (Hausnr. 15. ist der einzige Rest
des Klosters, ein Refektorium aus dem 14. bis 16. Jh.). Die Medizinschule
ist heutzutage der Universität gewichen.
7-
Das Museum der Geschichte der Medizin , 12 rue de
l'Ecole-de-Médecine (www) (Metro Odéon) (Tel.
01 40 46 16 93, geöffnet 14.00-17.30 außer Sonntag, sowie Donnerstag im
Winter-, Samstag im Sommerhalbjahr ) Das
Museum für die Geschichte der Medizin besitzt eine schöne Sammlung alter
Instrumente: 1500 Exemplare, darunter Geräte aus dem alten Ägypten und
aus gallorömischer Zeit, Amputationssägen aus dem 17. Jh., das Skalpell,
mit dem Ludwig XIV: operiert wurde, die Instrumente, die bei der Autopsie
Napoleons benutzt wurden. Weiter verfügt das Museum über alte
Abhandlungen zur Medizin, in denen die Geschichte des medizinischen und
chirurgischen Unterrichts dokumentiert sind.
8-
Das Auguste - Comte - Haus, 10 rue Monsieur-le-Prince (Metro Odéon)
(Tel. 01 43 26 08 56, geöffnet für Besucher nach vorheriger Vereinbarung
10.30-12.30 und 14.30-17.00 außer Samstag und Sonntag
Der
Philosoph des Positivismus lebte in dieser Wohnung von 1841 bis 1857.
9-
Das Odeontheater (Théâtre de l'Odéon), place de l'Odéon
(www) (Architekten Peyre und Wailly, 1779)
Das
Théâtre-Français wurde 1779 an der Stelle der Gärten des Condé-Palais
(hôtel de Condé) errichtet. Ludwig XIV. hatte sie gekauft und der Stadt
für den Bau eines Theaters geschenkt. Es ist ein neoklassischer, von
Arkaden umgebener Bau. Zwei Bögen überspannten bis 1818 die anliegenden
Strassen, um den Zuschauern beim Verlassen ihrer Wagen Schutz vor Regen zu
bieten. Das Theater war eine der letzten städtebaulichen Maßnahmen des
Ancien Régime (damals sagte man noch „Stadtverschönerung“). Das
Theater hat seine Maßstäbe den anderen Bauten des Platzes aufgedrängt,
die bald danach entstanden. Die aufeinander zulaufenden Strassen sollten
Ankunft und Abfahrt der Wagen erleichtern. Das Theater erhielt 1797 seinen
heutigen Namen. Es wurde nach einem Brand 1807 von Chalgrin
originalgetreu wiederhergestellt. Die Studenten des Mai 1968 besetzten und
beschädigten das Haus. Inzwischen wurde es zum Europatheater.
10-
Palais du Luxembourg, Sitz des Senats, 15, rue de Vaugirard (www) (Tel.. 01 42 34 20 60, Gruppen nach Vereinbarung)
Nach
dem Tod ihres königlichen Gemahls Henri IV kaufte Maria von Medici das
„Petit Luxembourg“ von Herrn de Pinay-Luxembourg, einer Nebenlinie des
Hauses, das im Herzogtum Luxemburg regierte. (Heute befindet sich in ihm
die Residenz des Präsidenten des Senats). Die aus Florenz stammende Königin
Maria von Medici wollte ihren italienischen Freunden näher sein und
bevorzugte das Viertel auch, weil es ruhiger und gesünder war als der
Louvre. Sie ließ in den Jahren 1612 bis 1622 von Salomon de Brosse ein
Palais im Stil der Renaissance bauen, der sie durch die „italienischen“
Buckelquader an den Palazzo ihrer Kindheit erinnern sollte. Das Palais gehörte
dann nacheinander verschiedenen Adeligen. Ludwig XIV. ließ hier 1694 die
Kinder von Mme de Maintenon großziehen, die er von seiner Maitresse Mme de
Montespan hatte. Im Jahr 1750 wurde das Palais mit der Ausstellung der
Bilder von Jordaens zum ersten öffentlichen Gemälde-Museum, das man
damals „Salon“ nannte.
In der
Revolution wurde das Palais 1792 zum Staatseigentum. Man richtet in ihm
erst eine Waffenmanufaktur, dann ein Gefängnis ein, in dem auch Camille
Desmoulins, Danton und David gefangen gehalten wurden. (David malte hier
sein einziges Landschaftsbild, nämlich das was er von seinem Fenster aus
sah - es hängt heute im Louvre). Die Kunstsammlung des Palais wurde
entfernt: die 24 Gemälde von Rubens, welche die Legitimität der
Italienerin Marie de Medicis am Hof stärken sollten, befinden sich heute
ebenfalls im Louvre. Das Palais wurde 1795 Sitz des „Directoire“ (der
Revolutionsregierung von 1795-1799) dann im ersten Empire Napoleons das
Palais des Senats. Chalgrin baute
es für diese neue Funktion tiefgreifend um. Der Architekt ersetzte die
einstigen Gemächer der Königin durch den Saal der Diener des Senats, die
ehemalige Rubensgalerie durch die heutige Empfangstreppe. Während der
Zeit der Restauration machten die Verfassungen von 1814 und 1830 aus dem
Palais den Sitz der „Adelskammer“ (Chambre des pairs). Damit das Haus
seiner öffentlichen Bestimmung entsprach, wurde es von 1834 an
beträchtlich vergrößert. A. de Gisors fügte auf der Gartenseite eine
neue Fassade an, dazu den halbkreisförmigen Parlamentssaal und eine von
Delacroix ausgemalte Bibliothek. Einen Senat mit auf Lebenszeit ernannten
Mitgliedern führte dann das zweite Empire wieder ein. Seit der III.
Republik 1875 werden die Senatoren in indirekter Wahl gewählt.
Das Museum des Palais Luxembourg, Eingang über
die 19 rue de
Vaugirard (www) (Tel. 01 42 34 25 95, geöffnet täglich außer Montag von11.00-18.00,
Dienstags bis 21.00 ) (zur Zeit Modigliani, "l'ange au visage grave"
(Engel mit ernstem Gesicht), bis 2. März 2003) Die
ehemalige Orangerie des Palais du Luxembourg war von 1886 - 1937 Sitz des
Luxemburg-Museums. Seither finden hier wechselnde Ausstellungen statt.
Vor
dem Senat, zwischen Nr. 15 b und 15 c (15 bis, 15 ter) der „rue
de Vaugirard“
Ein am Boden fixiertes Medaillon trägt die Aufschrift
"Arago". Zu Ehren des Astronomen François Arago hat der niederländische
Künstler Jean Dibbets am Verlauf des Meridians von Paris 135 Bronzemedaillons
am Boden befestigt.
11-
Jardin du Luxembourg
(Der Luxemburg-Garten) (geöffnet
7.30-21.30 im Sommer 8.15-17.00 im Winter)
Der
Vorort an dieser Stelle außerhalb
des gallorömischen Lutetia wurde Lucotitius genannt; daher nennen
die vertrauten Besucher ihren Luxemburgpark
Luco. Vor dem 17. Jh. lag hier
zunächst das Schloss de Vauvert, später ein Kartäuserkloster. Der
Garten wurde 1617 für Maria von Medici angelegt , als sie nach dem Tod
ihres Gemahls König Henri IV das Luxemburg-Palais bauen ließ. Er war
bereits 1778 öffentlich zugänglich. Während der Revolution wurde er
durch das Gelände des benachbarten und verstaatlichten Kartäuserklosters
erweitert und erstreckte sich nun bis zum Observatorium. Napoleon verschönerte
ihn durch die Balustrade, das Bassin und den englischen Garten. Es dauerte
dann freilich bis in die Zeit um 1820, ehe das Publikum etwas von dem öffentlichen
Garten hatte, als nämlich der künftige Ludwig XVIII. sein Besitzer
wurde. Für ein geringes Eintrittsgeld konnten die Spaziergänger von nun
an ihren Durst mit Kaffee und Milch stillen oder die Früchte des
Obstgartens genießen. Heute vermischen sich auf die angenehmste Art die
verschiedenartigsten Besucher: Studenten, die miteinander diskutieren oder
in den überall verstreuten Metallstühlen lesen, Tennisspieler, Liebhaber
des Schach , vom Musikpavillon angelockte Passanten, Kinder aus dem
Quartier, die sich für die Ponys, die Tiergehege, die Volieren mit ihren
Vögeln begeistern... Der Imker
(apiculteur) des
Bienenstandes im Luxembourg gibt ein mal in der Woche Kurse und verkauft
Ende September in der Orangerie den Honig seiner 60 000 Bienen... (Tel. 01
45 42 29 08)
Institut français
d'architecture
(IFA), 6 bis rue de Tournon
(www)
(Das
französische Institut der Architektur) (Tel. 01 46 33 90 36, geöffnet 12.30-19.00, außer
Sonntag und Montag)
Die Saint-Sulpice - Kirche Für die Bauern der Pfarrgemeinde von Saint-Germain des Prés wurde
im 12. Jh. eine Kirche gegründet. Im 17. Jh. führte das Anwachsen des
heutigen Stadtteils zu einem Neubau, der sich aus Geldmangel über
Jahrzehnte hinzog. Der Wettbewerb für die Fassade wurde 1732 eröffnet.
Der Florentiner Servandoni siegte und baute die große zweistöckige Kolonnade. Der Turm auf der Nordseite wurde von Chalgrin1780 gebaut, der Südturm wurde aber nie fertig. Drei Gemälden von
Delacroix schmücken die erste Kapelle im Innern .
12-
Der Saint-Sulpice-Platz
Der
Platz wurde im 18. Jh. inmitten eines alten dichten Stadtgeflechts
angelegt, blieb aber unvollendet: alle neuen Häuser sollten nach dem
Modell des Hauses Servandoni gebaut werden, das an der Ecke der rue des
Canettes liegt (vor dem Café de la Mairie, dem Rathauscafé) . Der
Platz wird heute an jeder seiner Ecken von einer anderen „Macht“
beherrscht: der Saint-Sculpice-Kirche, dem Finanzamt des Hôtel des impôts,
dem Rathaus (Mairie) und von
Geschäften: Luxus-Boutiken haben nach und nach die typischen Geschäfte
der "saint-sulpiceries".verdrängt.
Nur ein allerletzter Verkäufer jener religiösen Bilder und Gegenstände
ist noch übrig geblieben, „deren Idealisierung und Buntheit von
schlechtem Geschmack zeugen“ (Robert) . Das Rathaus-Café
war einer der Drehorte des Films "La discrète" von Christian
Vincent mit Fabrice Luchini : die erste Etage des Café war wieder als
Studio eingerichtet worden.
13-
Der Markt von Saint-Germain Ein
Jahrmarkt bestand seit dem 12. Jh. in diesem Teil des
Territoriums der Abtei von Saint-Germain-des-Prés. Im Jahr 1511 konnte
eine Halle mit Doppeldach 300 Kaufleute aufnehmen. Nach einer Feuersbrunst
1762 wurde sie 1813 durch einen neuen von Blondel erbauten Markt ersetzt.
Arkaden mit Rundbögen (cintre)
und einem Doppeldach umgeben einen quadratischen Hof. Der Markt wurde
zwischen 1985 bis 1995 von Olivier-Clément Cacoub stark verändert.
Medaillon aus Bronze mit der Inschrift "Arago", 152-154
Boulevard Saint-Germain Zu
Ehren des Astronomen François Arago hat der niederländische Künstler
Jean Dibbets im Verlauf des Meridians von Paris 135 Bronzemedaillons
am Boden befestigt.
Siehe auch den Rundgang
zur modernen Architektur im Süden des jardin du Luxembourg sowie zur Architektur des Art nouveau und des Art
Déco im 14. Arrondissement
Die Straße "rue du
cherche-Midi"
(Beginn an der
Metrostation Sèvres-Babylone oder Saint-Sulpice...) Auf der
anderen Seite des carrefour de la Croix Rouge beginnt die rue
du Dragon, eine vornehme Strasse mit reichen Bewohnern, in
der die Bewegung DAL (Droit au logement: „Recht auf Wohnung“) im
Dezember 1995 ihren ersten spektakulären Auftritt hatte, als ein
leerstehendes Gebäude besetzt wurde, um Obdachlose unterzubringen.
Rue
du Cherche-Midi
Der
seltsame Name der Strasse soll entweder eine Verballhornung von
"chasse-midi" sein, da sie vom hôtel de Chasse (dem
Palais der Jagd) in Richtung Midi (Süden) verläuft. Er wir aber auch von
einem bemalten Häuserschild abgeleitet, das ein Ziffernblatt zeigt und dazu Leute, die
entsprechend einem Sprichwort „den Mittag um vierzehn Uhr suchen“, also zu
einer Zeit zu Mittag essen wollen, wenn die Mittagszeit (le Midi) schon
vorüber ist. Die Strasse beginnt am Fuß des Centaure
de César (14) (Der Centaurus des Caesar), an der Kreuzung
„carrefour de la Croix-Rouge“ (Abb. gegenüber). Die Strasse hat
in diesem Teil ihre traditionellen Altertumshändler und Antiquariate
verloren, die seit 1990 von Boutiquen für Schuhe und Bekleidung
verdrängt wurden. Die ursprüngliche
Atmosphäre findet man aber noch auf der anderen Seite der rue
Saint-Placide. Bemerkenswert Hausnr. 19 und 56 mit zwei cadrans
solaires (Sonnenuhren); außerdem die Hausnr. 9, 11,
13, 15, 18 mehrere hôtels particuliers
(herrschaftliche Stadtvillen, Stadtpalais) (manche der „codes d'accès“
- kleine Geräte, auf denen man die richtige Zahlenkombination
eintippen muss, damit sich die Tür öffnet - sind tagsüber entfernt, um
einen freien Zugang zu den Büros und Praxen der Freiberufler zu ermöglichen). (Man
kann eine Unterbrechung an der Kreuzung des Boulevard „Raspail“
einlegen, um das Gebäude der EHESS zu besichtigen...)
15- Maison des sciences de l'homme
et
EHESS, 54 boulevard Raspail (www) (Architekten Beauclair,
Depondt, Lods, 1968)
Beispiel
für eine modernen Architektur, die vor allem von sich selbst überzeugt
ist und statt sich in die bestehende Stadt einzufügen; Der Bau versteht
sich als ein Manifest des Funktionalismus,
der „die Wahrhaftigkeit der verwendeten Materialien ebenso offen betont
(Das Stahlskelett wird offen gezeigt, die Sonnenblenden erfüllen ihre
Aufgabe ganz nüchtern und schmucklos ) wie die Klarheit des Baukörpers“.
(Für einen Abstecher zur Kirche „Saint-Joseph des
Carmes“ : nimmt man links die Strasse „rue d'Assas“...) Die Kirche Saint-Joseph des
Carmes,
70 rue de
Vaugirard (Metro Rennes) (geöffnet 14.30-15.30
außer Sonntag und Montag)
Die
Kapelle gehört zum Institut catholique (die freie, staatlich unabhängige
universitäre Organisation der katholischen Kirche für Wissenschaft und
Lehre). Sie wurde von 1613 bis 1620 erbaut und ist beachtenswert vor allem
wegen ihrer alten Kuppel und wegen einer Erinnerung an die Revolution: in
der Tat wurde das benachbarte Karmeliterkloster 1790 zu einem Gefängnis
und sah die „Septembermassaker“ von 1792, denen hundert Priester zum
Opfer fielen. Die Innenausstattung stammt von flämischen Meistern. Damals
gab es nicht genug französische Künstler.
(Im
Verlauf der rue du Cherche-Midi, private Stadtpalais bei den Hausnr.
n°
40, 44, Abstecher links zur rue Saint-Placide, dem Königreich der Boutiquen
mit herabgesetzten Preisen ...) 16- Das
Museum
Ernest-Hébert, 85 rue
du Cherche-Midi (Metro Sèvres-Babylone, Saint-Placide) (Tel. 01 42 22 23 82, geöffnet 12.30-17.30 außer
Dienstag, geöffnet am Samstag
und Sonntag 14.00-17.30) Als Erbe des Malers machte Baron von Uckermann aus dem schönen Palais
des „hôtel de Montmorency-Bours“ ein Museum, das er dann dem
Staat schenkte. Das Bauwerk hat seine Marmorfließen, seine Täfelung aus
Eichenholz, seine Seidentapeten bewahrt … Ernest Hébert (1817-1908)
stammte aus dem Dauphiné und kam im Alter von 22 Jahren nach Rom. Er
malte vor allem die römische Campagna mit viel Leuchtkraft. Nach seiner Rückkehr
aus Italien war er der offizielle Maler des zweiten Empire (Napoleon II
1852-1870). Danach ging er wieder als Leiter der Villa Medici nach Rom (Die
Villa Medici ist der Sitz der französischen Künstlerschule von Rom,
vergleichbar der Villa Massimo für Deutschland) und hielt sich häufig
bei den Bergbewohnern in den Abruzzen auf.
(Man kann seine Promenade fortsetzen Richtung Metrostation
Duroc, oder
wieder zurück zur rue de Rennes mit ihren lebhaften Handelsaktivitäten
gehen, indem man links die rue Ferrandi und die rue Desgoffe nimmt....)
(neu in PB) Das Félix Potin-Haus, 140 rue
de Rennes (Architekt Paul Auscher,
1904) Die
Fassade zur rue
Blaise-Desgoffe zeigt Schmuckmotive, die vom Art nouveau
inspiriert sind, aber auch vom Barock: stilisierte Blumen, geschwungene,
in Beton modellierte Formen, Flechtwerk an den Balustraden der 7. Etage.
Das Ecktürmchen wird gekrönt durch einen überschwänglichen Campanile
mit dem Namen Félix Potin. Ursprünglich war es ein Kaufhaus der Kette
Tati, in dem 1986 ein blutiges Attentat stattfand, an das eine Tafel erinnert.
Heute dient es dem Verkauf der Zara-Bekleidung.
(In Richtung Metro l Duroc...)
17-
Postamt und Wohnbau, 13 rue
Saint-Jean de la Salle (Architekten Canale 3,
Pierre Boudon, Jacques Michel, Yves Monnot, 1993)
Die
Architekten hatten die erklärte Absicht „mit dem Vokabular der modernen
Architektur“ dem Nachbarbau Respekt zu zollen, in dem sich die erste
Sparkasse Frankreichs befindet: ein Vordach entsprechend den benachbarten
Kranzgesimsen, die Verwendung von Aluminium in dem gleichen industriellen
Geist wie der benachbarte Backstein. Der zentrale Spalt „feiert und
adelt den Eingangsbereich, der von zwei großen Lüftungs-Schächten für
die unterirdischen Parkings betont wird“. Die schwebenden Bauvolumina
der zentralen Gebäudeöffnung aus Sichtbeton wirken wie „Eingeweide in
die man eindringt“, sie legen die Tiefe des Baus offen und erleuchten
zugleich die Küchen der Wohnungen. Der Innenbereich der Wohnungen ist
variabel dank einer beweglichen Wand, mit der sich ein zusätzliches
Zimmer schaffen lässt.
(am Ende der Straße nach links in Richtung auf das
Institut für jugendliche Blinde (Institut des jeunes aveugles) an der
Metrostation Duroc...) Fondation Jean Dubuffet, 137 rue de Sèvres (Metro Duroc) (Tel. 01 47 34 12 63, geöffnet 14.00-18.00
außer Samstag, Sonntag und August) Die Stiftung Jean Dubuffet zeigt Zeichnungen, Gemälde und Architekturmodelle
des zeitgenössischen Künstlers. Einsicht in die Archive des Malers nach
Vereinbarung.
Das Museum Valentin
Hauÿ, 5 rue Duroc,
7è (Metro Duroc) (Tel. 01 44 49 27
27, geöffnet Dienstag und Mittwoch 14.30-17.00 sowie nach Vereinbarung) Das Museum ist Bestandteil der Vereinigung "Valentin Hauÿ zum Wohl der
Blinden“ gegründet 1889. Es zeigt Methoden und Instrumente vom 18. Jh.
bis heute, mit deren Hilfe den Blinden der Zugang zur Bildung und Kultur
ermöglicht werden kann: die ersten Bücher in einer Reliefschrift von
Valentin Hauÿ (1745-1822), die Schrift aus erhabenen Punkten von Louis
Braille (1809-1852), die heute die allgemein gebräuchliche Blindenschrift
ist. Man entdeckt Apparate zur Erzeugung der Reliefschrift, Erdgloben und
Landkarten mit Relief, Kunstgegenstände und Kunstwerke aus der Hand
blinder Handwerker und Künstler.
Associations du
6è
(Bürgervereinigungen im 5. Arrondissement)
Mairie du 6è (Bürgermeisteramt des 6.
Arrondissement)
Jean-Pierre Lecoq
(RPR), 78 rue Bonaparte, 75 270 Paris cedex 06, Metro Saint-Sulpice, Tel.
01 40 46 75 06 ("cedex" = Postfach)
Das 6. Arrondissement in Zahlen
Statistik der Volkszählung
von 1990
Erhebung des l'INSEE im 1. Quartal |
Zahlen
für den
6. Bezirk (Arrondissement) |
Zahlen für Paris |
Zahlen für
den Großraum Paris |
| Gesamtbevölkerung |
47
931 |
2
151 245 |
9 316
656 |
Einwohner
nach Alter (in %)
0-19 Jahre
20-39 Jahre
40-59 Jahre
60-74 Jahre
+ 75 Jahre |
17,2 33,8 25,5 14,1 9,3 |
18,6 35,9 24,7 12,2 8,5 |
25,5 33,8 24,7 10,2 5,7 |
Familien
(Ehepaare und Kinder)
davon Kinder
Einzelhaushalte (in % der
Haushalte)
Zahl der Menschen pro Haushalt |
28
656 9 768 55,3 1,81 |
1
423 932 491 292 49,8 1,92 |
7
486 068 2 920 272 33,2 2,41 |
Beschäftigtenquote
(in %)
davon arbeitslos |
56,2 6,4 |
60,9 9,7 |
62,5 9 |
Die
Haushalte in gesellschaftlicher und beruflicher Hinsicht (Haushaltsvorstand)
(%)
selbständige Landwirte
Handwerker,
Handeltreibende, Leiter von Betrieben
Leitende Positionen in geistigen Berufen
Mittlere Angestellte und Beamte
Angestellte
Arbeiter
Rentner, Pensionäre
Andere (Schüler,
Studenten, Familienangehörige) |
0 7 32,5 10,3 10,4 4,2 21,4 14,1 |
0 5,5 23,4 13,9 13,8 10,5 23,4 9,4 |
0,1 5,3 18,4 16,3 14,2 17,4 22,3 6,0 |
Status der
Wohnraumbelegung
durch die
Haushalte (in %)
Selbstgenutztes Wohneigentum
Mieter
Kostenlose Wohnraumnutzung
Wohnungen ohne Komfort
___ (ohne Bad und Innen-WC ) |
32,2 51,6 16,2 9,8 |
28,3 63,0 8,7 8,1 |
40,2 54,0 5,8 3,9 |
Haushalte ohne Auto
(in %)
Berufstätige, die in Paris arbeiten
___ (bei Großraum Paris am
Wohnort) |
55,3 79,2 |
53,7 72,9 |
34,5 33,9 |
Sites internet du 6è
(Internetseiten zum 6. Arrondissement)
(Die
folgenden Internetseiten sind selbstverständlich in französischer
Sprache)
Mairie6.paris.fr
- Die lokale Internetseite des Bürgermeisteramts von Paris mit
Informationen zum Bürgermeisteramt des 6. Bezirks, zu den
Bürgervereinigungen usw. Saint-Germain des Prés : Internetseite der Vereinigung für "Saint-Germain-des-Prés :
der Geist des Viertels", eingerichtet und gepflegt von Jean Dominique
Giuliani, Ratsmitglied des 6. Arrondissement. Saint-Germain des Prés : von MagicParis.com, eine gut gestaltete Internetseite, in
der die Boutiquen, Hotels und Restaurants vorgestellt werden. Notre 6è :
Internetseite der Zeitung 'Notre 6ème' (Unser 6. Arr.). Aktuelle
Informationen zu den kulturellen und städtischen Aktivitäten und denen
der Vereine und Vereinigungen. Le Paris de Philippe
Auguste : "Paris zur Zeit
des Königs Philippe Auguste" eine bemerkenswerte
Internetseite über das mittelalterliche Stadtleben, seine Zünfte,
Berufe, die Stadtmauer usw. |