Stadtgeschichte - Geschichte und Anekdoten - moderne Kunst und Architektur - historische Gebäude - Gärten und Gartenstraßen - Handwerk und Industrie - Museen und Freizeiteinrichtungen im 6. Arrondissement

Saint-Germain des Prés (Rundgang)

Der Stadtteil Saint-Germain-des-Prés
Heute noch erinnert der Name unmittelbar an den Existentialismus der 50er Jahre, an Sartre und Simone de Beauvoir, die im Café Flore
(www) schrieben, an Boris Vian und an Raymond Queneau. Sogar eine Bürgervereinigung wurde gegründet, um zu bewahren was noch zu retten ist, angesichts der „Invasion“ (seit dreißig Jahren) der Luxus-Boutiquen, die an die Stelle der Buchläden und Kinos traten

1- Eglise de Saint-Germain-des-Prés et Palais abbatial
(Metro Saint-Germain des Prés) (Tel.. 01 43 25 41 71, geöffnet 8.00-20.00, ein Besichtigungsplan ist am Eingang erhältlich)

Schon 557 richtete Germain, der Bischof von Paris einen Kultort für die Reliquien ein, die der Frankenkönig Childebert, der Sohn Chlodwigs, hierher gebracht hatte. Die Merowingerkönige wurden in dieser Basilika zu Grabe gelegt (die Gräber verschwanden in der Revolution). Die Abtei wurde im Lauf der Zeit ständig verschönert und erhielt große Ländereien übertragen. Die Bauern, die hierher pilgerten , geben ihr den Namen Saint-Germain des Prés (Saint-Germain in den Wiesen), denn im 8. Jh. ist von an dieser Stelle von einem Stadtviertel noch lange keine Rede... Um das Jahr 1000 wird eine neue Kirche in romanischem Stil gebaut, mit basilikalem, rechteckigem Grundriss und drei Türmen. Zwei von ihnen mussten 1821 abgerissen werden, da sie vom Salpeter des in der Revolution hier gelagerten Schießpulver zerfressen worden waren. Der Glockenturm über dem Portal aber gehört seit 1000 Jahren zur Pariser Landschaft ... Im 14. Jh. ist die Abtei sehr mächtig; ihr Gebiet reicht bis in die Gegend von Saint-Cloud. Im 17. Jh. wird das Kloster zu einem der bedeutendsten Geisteszentren in Europa, dann aber in der Revolution und ein weiteres mal um 1800 beim Durchbruch der „rue de l'Abbaye“ (Klosterstrasse) verwüstet. Die Kirche droht so sehr zu verfallen, dass man bereits an ihren Abriss denkt. Dank einer von Victor Hugo und dem Gemeindepfarrer angeführten kraftvollen Kampagne zu ihrer Erhaltung wurden die Kirche und das Palais der Äbte in der rue de l'Abbaye im 19. Jh. restauriert. (Gegenüber beginnt die...)

Rue de Rennes
Die Strasse verdankt ihren Namen dem Montparnasse-Bahnhof, auf den sie zuführt und von dem aus die Züge in die Bretagne und nach Rennes fahren. Sie wurde 1866 angelegt, aber es fehlen ihr die ersten 39
Hausnummern, denn Haussmann  plante ursprünglich ihren Durchbruch bis zur Seine und wollte sie mit der rue du Louvre verbinden. An der Kreuzung der rue de Rennes mit dem Boulevard Saint-Germain befindet sich die Brunnenskulptur "Embacle" von Charles Daudelin, einem Geschenk der Regierung der französischsprachigen kanadischen Provinz Quebec: der Wasserstrom durchdringt die Gehwegplatten, zum großen Vergnügen der Kinder. Eine Mode-Boutique folgt auf die andere, sehr elegante auf der Seite von St. Germain (im Verlauf der rues du Four, de Sèvres, des Saint-Pères), einfachere in Richtung auf den Hochhausturm von Montparnasse.

2- Der Fürstenbergplatz (Place de Furstenberg)
Das Delacroix-Museum, 6 rue de Furstenberg
(Metro Mabillon oder Saint-Germain des Prés)
(Tel. 01 44 41 86 50, geöffnet 9.30-17.00 außer Dienstag
)
Das Museum liegt an dem bezaubernden kleinen und schattigen Fürstenbergplatz. Es wurde in der letzten Atelierwohnung des Malers eingerichtet, wo er 1863 starb. Das Museum zeigt persönliche Souvenirs von Delacroix, Zeichnungen, Portraits, Skizzen. Es organisiert regelmäßig Ausstellungen.

3- Die Nationale Akademie der Künste (Ecole nationale supérieure des Beaux-Arts), 14 rue Bonaparte (www)
(Tel. 01 43 03 52 15
, Besichtigung nach Vereinbarung oder in den Tagen der offenen Tür im Juni)
Der einstige Konvent der Augustinerbrüder (Petits-Augustins) wurde Anfang des 17. Jh. durch Königin Marguerite erbaut und 1790 nach der Nationalisierung des kirchlichen Eigentums zum Sammeldepot für die beschlagnahmten Kunstgegenstände. Der Archäologe Alexandre Lenoir wurde zu ihrem Kurator ernannt und er beschloss 1795 aus dem Depot ein Museum zu machen. Er bewahrte zahlreiche Skulpturen und Kunstobjekte des Mittelalters vor der Zerstörung, insbesondere auch die historischen Grabmäler der Könige aus der Abtei von Saint-Denis. In der Zeit der Restauration des Königtums nach 1814 wurde das Museum geschlossen, nachdem die meisten Objekte wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückgegeben worden waren. Die verbliebenen Skulpturen wurden von den Künstlern der Romantik studiert, was zu einer neue Wertschätzung der gotischen Kunst beitrugen. Die heutige Ecole des Beaux-Arts (Akademie der Künste) wurde 1816 in den Gebäuden eingerichtet, die vom einstigen Kloster und dem Chimay-Palais noch erhalten waren, ergänzt durch imposante Neubauten im 19. Jh. Die Sammlung der Denkmäler Frankreichs wurde 1878 in das Museum des Palais Chaillot verlagert. Sie besitzt eine große Skulpturensammlung , die heute noch so organisiert ist, wie sie 1795 von Lenoir geplant wurde: Sie folgt einem didaktischen Plan, der es dem Besucher ermöglicht, die Entwicklung der Skulptur in Frankreich vom 12. bis ins 17. Jh. zu verfolgen. Die Besichtigung der Kunstakademie, etwa während einer der wechselnden Ausstellungen, ermöglicht auch den Zugang zum Ehrenhof, zur Augustinerkirche, die  jetzt ein Museum für die Gussformen/Abgüsse der Renaissance ist, weiter zum "Palais des études", zur Bibliothek...

4- Das Institut de France, 23 quai Conti (www)
(Tel. 01 44 41 44 41, Besichtigung am Samstag und Sonntag zwischen 10.30 und 14.30
nach vorheriger Vereinbarung)
(Architekt
Louis Le Vau, 1691)
Mazarin stiftete einen Teil seines Vermögens für die Gründung eines Kollegs, in das die vielversprechendsten jungen Leute aus den neuen Provinzen Frankreichs aufgenommen wurden, die im Westfälischen Frieden gewonnen worden waren. Die 60 Adeligen und Bürgersöhne stammten aus dem Artois, dem Elsass, dem Roussillon und dem Piemont (Pignerol): daher nannte man das Mazarin-Kollegium häufig auch „collège des Quatre-Nations“ (Kolleg der vier Nationen). Das schöne klassische Gebäude in der Achse der „Cour Carrée“ (Rechteckhof) des Louvre stammt von Le Vau (1663-1691). Die berühmte Kuppel (ursprünglich eine Kapelle) überragt zwei bogenförmige Seitenflügel, die von zwei quadratischen Pavillons abgeschlossen werden. Der linke Flügel liegt an der Stelle des ehemaligen  "Nesles" -Turms, der zur Stadtmauer aus der Zeit des Königs  Philippe-Auguste gehörte (www). Er beherbergt die bibliothèque Mazarine (Mazarin-Bibliothek), der ersten öffentlichen Bibliothek Frankreichs mit einer wertvollen alten Holztäfelung. Die Revolution schuf 1795 das „Institut de France“, in dem die Akademien des Ancien régime zusammengefasst wurden: die Académie française, eine Gründung Richelieus von 1635, die Akademie der Inschriften und schönen Literatur (Académie des Inscriptions et Belles-Lettres) mit ihren historischen Dokumenten, schließlich die Akademie der Wissenschaften (die von Colbert errichtete „Académie des sciences“). Diese Akademien bezogen 1805 das ehemalige Mazarin-Kolleg. Sie wurden wenig später ergänzt durch die Kunstakademie (Académie des Beaux-Arts) und die Akademie für Politik- und Ethik (Académie des sciences morales et politiques). Diese 5 Akademien mit ihren insgesamt 325 Mitgliedern, die sich selbst in Wahlen durch Kooptation ergänzen, widmen sich nach wie vor der Förderung von Literatur, Wissenschaften und Künsten in Form von Preisen, die sie vergeben, und durch ihre Veröffentlichungen, zu denen das berühmte Wörterbuch der französischen Sprache zählt... (gegenüber liegt ...)

Pont des Arts (Brücke der Künste)
Errichtet 1801 auf Beschluss von Napoleon  Bonaparte, zeigt dieser Steg für die erstmalige Verwendung von Eisen und Gusseisen zu Beginn des 19. Jh. Der Name der Brücke bezieht sich auf das "Palais der Künste", das Kunstmuseum des Louvre, das sie mit dem „collège des Quatre-Nations“ (Kolleg der vier Nationen), dem Institut de France, verbindet. Der Fußgängern vorbehaltene Steg war einst mit Blumen, Stauden, Büschen geschmückt und stellte für den „Brückenzoll“ von einem Sou (Pfennig) eine Art hängenden Garten dar. Da er von 9 allzu leichten Bögen getragen wurde, die der Schiff-Fahrt im Wege waren, wurde er mehrfach durch den Aufprall von Schiffen beschädigt und deshalb 1970 für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Brücke wurde 1984 nach den Plänen von Louis Arretche rekonstruiert. Sie ist jetzt aus Stahl und besitzt nur noch 5 Bögen.

Bouquinistes
Die Buchhändler zwischen Orsay-Museum und Sully-Brücke, zwischen pont Neuf und pont Marie

Entlang der Seine breiten sich über 4 km Bücherstände aus, eine weltweit einzigartige Freiluftbibliothek... Die ersten „Bukinisten“ (von englisch „book“ vielleicht auch nach dem Duft des Ziegenleders, "bouc", der Einbände) tauchten schon Anfang des 17. Jh., bald nach Eröffnung der "Neuen Brücke", Pont-Neuf,  auf. Sie wurden von den königlichen Ordonnanzen regelmäßig verjagt. Erst seit 1891 durften sie ihre Bücherkästen auf der Uferbrüstung liegen lassen, statt sie jeden Abend wieder wegräumen zu müssen. Heute vergibt die Stadt Konzessionen. Größe und Farbe sind vorgeschrieben. Die Stände sind mehr oder weniger spezialisiert und entsprechend angeordnet. Die folgende Beschreibung kann deshalb nur ein ungefährer Hinweis sein. Rive droite (rechtes Seine-Ufer), die Bücherkästen liegen am Quai de la Mégisserie (alte Photos, BD, Literatur), am Quai de Gesvres (Geschichte, Kino) und am Quai de l'hôtel de Ville (Kriminalromane und Science fiction). Vor dem Louvre gibt es seit dem Verbot des Kulturministers Malraux keine "Bouquinisten" mehr. Rive gauche (linkes Seine-Ufer), am Quai des Grands-Augustins (Schallplatten, CD, Karten, Zeitungen, Literatur…), am Quai Saint-Michel (erotische und andere "freche" Bücher, Stiche), am Quai de Montebello (Stiche, antiquarische Bücher), am Quai de la Tournelle (Kriminalliteratur, Science fiction, Filmbücher)

5- Die Münze (Hôtel des Monnaies), 11 quai de Conti (www, www)
(Metrostationen Pont-Neuf, Saint-Germain des Prés, Saint-Michel) (Tel. 01 40 46 55 35 oder 55 33, geöffnet 13.00-18.00 außer Montag)
Jacques-Denis Antoine erbaute 1771 das Palais der Münzprägeanstalt  im damals modernen neoklassische Stil. Werkstätten für Kunstguss wurden zur Herstellung von Münzen und Medaillen eingerichtet . Das prächtige Palais sollte zum Symbol für den nationalen Reichtum werden. Die Münzstöcke und Metallwalzen waren noch bis 1973 in Betrieb.

Das Pariser Münzmuseum - "Musée de la Monnaie de Paris" wurde 1827 von König Charles X gegründet und erst vor kurzem erneuert. Es berichtet von der Beziehung der Franzosen zu ihrem Geld als einem Gegenstand des täglichen Lebens ebenso wie der Wirtschaft. Die Münzen werden in ihrem konkreten wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Kontext gezeigt. Die Medaillen erscheinen einesteils in ihrer propagandistischen Absicht, andererseits als Werke der Kunst. Der Rundgang endet mit dem Zyklus der maschinellen Herstellung vom Anfang des 20. Jahrhunderts.

Espace Albert Dubout, 5 rue Jacques Callot
(Tel. 01 46 33 05 09, geöffnet 11.00-13.00 und 14.00-19.00, außer Sonntag) : Der Bereich präsentiert Malerei, Skulptur Zeichnungen, Plakate.

6- Die Einkaufsstraßen rue de Buci, rue Saint-André-des-Arts
Belebte und geschäftige Einkaufsstrassen.

Der Handelshof Saint-André und der Rohan-Hof
Zugang über den carrefour de l'Odéon
oder die rue de l'Ancienne-Comédie, die rue Saint-André des Arts oder vor 20.00 über die  rue du Jardinet
Die charmante Abfolge von Höfen zeigt heute noch gepflasterte Gassen, Häuser aus dem 18. Jh. und Reste der mittelalterlichen Befestigung... Der Rohan-Hof gehörte im Mittelalter zum Palais der Erzbischöfe von Rouen, daher auch sein Name. Man erreicht ihn gewöhnlich über den Handelshof des cour du commerce Saint-André , den man vom Boulevard Saint-Germain her betritt. Dieser trat 1776 an die Stelle des ehemaligen Festungsgrabens an der Stadtmauer aus der Zeit von König Philippe Auguste. Auch die Häuser stammen aus dieser Zeit. Im Haus Nr. 9 entwickelte Dr. Guillotin die nach ihm benannte Guillotine. Im Haus Nr. 8 befand sich die Druckerei des „Volksfreundes“ Marat. In das Gebäude Hausnr. 4 ist die Basis eines Turms der ehemaligen Stadtmauer integriert. In Hausnr. 2 lebte Sainte-Beuve. 

Von da aus kommt man zu dem kleinen Hof cour de Rohan, der in Wirklichkeit aus drei noch kleineren Höfen besteht: in einem von ihnen befindet sich ein terrassenförmiges Fragment der Stadtmauer von Philippe Auguste, in einem anderen ein vornehmes Stadtpalais von 1636 sowie ein geschmiedeter Dreifuss, der den Reitern das Aufsteigen erleichterte.

Die ehemalige Medizinschule (ancienne Ecole de médecine), 12 rue de l'Ecole de Médecine
(Architekt Jacques Gondoin)
Die Schule für Medizin und Chirurgie wurde in neoklassischem Stil an der Stelle des „couvent des Cordeliers“ erbaut und 1775 eröffnet. In den Resten dieses ehemaligen Franziskanerklosters gründete Danton 1790 den Club des Cordeliers, der in der Revolution eine entscheidende Rolle beim Sturz der Monarchie spielte (Hausnr. 15. ist der einzige Rest des Klosters, ein Refektorium aus dem 14. bis 16. Jh.). Die Medizinschule ist heutzutage der Universität gewichen.

7- Das Museum der Geschichte der Medizin , 12 rue de l'Ecole-de-Médecine (www)
(Metro Odéon) (Tel. 01 40 46 16 93, geöffnet 14.00-17.30 außer Sonntag, sowie Donnerstag im Winter-, Samstag im Sommerhalbjahr  )
Das Museum für die Geschichte der Medizin besitzt eine schöne Sammlung alter Instrumente: 1500 Exemplare, darunter Geräte aus dem alten Ägypten und aus gallorömischer Zeit, Amputationssägen aus dem 17. Jh., das Skalpell, mit dem Ludwig XIV: operiert wurde, die Instrumente, die bei der Autopsie Napoleons benutzt wurden. Weiter verfügt das Museum über alte Abhandlungen zur Medizin, in denen die Geschichte des medizinischen und chirurgischen Unterrichts dokumentiert sind.

8- Das Auguste - Comte - Haus, 10 rue Monsieur-le-Prince
(Metro Odéon) (Tel. 01 43 26 08 56, geöffnet für Besucher nach vorheriger Vereinbarung 10.30-12.30 und 14.30-17.00 außer Samstag und Sonntag
Der Philosoph des Positivismus lebte in dieser Wohnung von 1841 bis 1857.

9- Das Odeontheater (Théâtre de l'Odéon), place de l'Odéon (www)
(Architekten Peyre und Wailly
, 1779)
Das Théâtre-Français wurde 1779 an der Stelle der Gärten des Condé-Palais (hôtel de Condé) errichtet. Ludwig XIV. hatte sie gekauft und der Stadt für den Bau eines Theaters geschenkt. Es ist ein neoklassischer, von Arkaden umgebener Bau. Zwei Bögen überspannten bis 1818 die anliegenden Strassen, um den Zuschauern beim Verlassen ihrer Wagen Schutz vor Regen zu bieten. Das Theater war eine der letzten städtebaulichen Maßnahmen des Ancien Régime (damals sagte man noch „Stadtverschönerung“). Das Theater hat seine Maßstäbe den anderen Bauten des Platzes aufgedrängt, die bald danach entstanden. Die aufeinander zulaufenden Strassen sollten Ankunft und Abfahrt der Wagen erleichtern. Das Theater erhielt 1797 seinen heutigen Namen. Es wurde nach einem Brand 1807 von Chalgrin originalgetreu wiederhergestellt. Die Studenten des Mai 1968 besetzten und beschädigten das Haus. Inzwischen wurde es zum Europatheater.

10- Palais du Luxembourg, Sitz des Senats, 15, rue de Vaugirard (www)
(
Tel.. 01 42 34 20 60, Gruppen nach Vereinbarung)
Nach dem Tod ihres königlichen Gemahls Henri IV kaufte Maria von Medici das „Petit Luxembourg“ von Herrn de Pinay-Luxembourg, einer Nebenlinie des Hauses, das im Herzogtum Luxemburg regierte. (Heute befindet sich in ihm die Residenz des Präsidenten des Senats). Die aus Florenz stammende Königin Maria von Medici wollte ihren italienischen Freunden näher sein und bevorzugte das Viertel auch, weil es ruhiger und gesünder war als der Louvre. Sie ließ in den Jahren 1612 bis 1622 von Salomon de Brosse ein Palais im Stil der Renaissance bauen, der sie durch die „italienischen“ Buckelquader an den Palazzo ihrer Kindheit erinnern sollte. Das Palais gehörte dann nacheinander verschiedenen Adeligen. Ludwig XIV. ließ hier 1694 die Kinder von Mme de Maintenon großziehen, die er von seiner Maitresse Mme de Montespan hatte. Im Jahr 1750 wurde das Palais mit der Ausstellung der Bilder von Jordaens zum ersten öffentlichen Gemälde-Museum, das man damals „Salon“ nannte.

In der Revolution wurde das Palais 1792 zum Staatseigentum. Man richtet in ihm erst eine Waffenmanufaktur, dann ein Gefängnis ein, in dem auch Camille Desmoulins, Danton und David gefangen gehalten wurden. (David malte hier sein einziges Landschaftsbild, nämlich das was er von seinem Fenster aus sah - es hängt heute im Louvre). Die Kunstsammlung des Palais wurde entfernt: die 24 Gemälde von Rubens, welche die Legitimität der Italienerin Marie de Medicis am Hof stärken sollten, befinden sich heute ebenfalls im Louvre. Das Palais wurde 1795 Sitz des „Directoire“ (der Revolutionsregierung von 1795-1799) dann im ersten Empire Napoleons das Palais des Senats. Chalgrin baute es für diese neue Funktion tiefgreifend um. Der Architekt ersetzte die einstigen Gemächer der Königin durch den Saal der Diener des Senats, die ehemalige Rubensgalerie durch die heutige Empfangstreppe. Während der Zeit der Restauration machten die Verfassungen von 1814 und 1830 aus dem Palais den Sitz der „Adelskammer“ (Chambre des pairs). Damit das Haus seiner öffentlichen Bestimmung entsprach, wurde es von 1834 an beträchtlich vergrößert. A. de Gisors fügte auf der Gartenseite eine neue Fassade an, dazu den halbkreisförmigen Parlamentssaal und eine von Delacroix ausgemalte Bibliothek. Einen Senat mit auf Lebenszeit ernannten Mitgliedern führte dann das zweite Empire wieder ein. Seit der III. Republik 1875 werden die Senatoren in indirekter Wahl gewählt. 

Das Museum des Palais Luxembourg, Eingang über die 19 rue de Vaugirard (www)
(Tel. 01 42 34 25 95, geöffnet täglich außer Montag von11.00-18.00, Dienstags bis 21.00 )
(
zur Zeit Modigliani, "l'ange au visage grave" (Engel mit ernstem Gesicht), bis 2. März 2003)
Die ehemalige Orangerie des Palais du Luxembourg war von 1886 - 1937 Sitz des Luxemburg-Museums. Seither finden hier wechselnde Ausstellungen statt.

Vor dem Senat, zwischen Nr. 15 b und 15 c (15 bis, 15 ter) der „rue de Vaugirard“
Ein am Boden fixiertes Medaillon trägt die Aufschrift "Arago". Zu Ehren des Astronomen François Arago hat der niederländische Künstler Jean Dibbets am Verlauf des Meridians von Paris 135 Bronzemedaillons am Boden befestigt.

11- Jardin du Luxembourg
(Der Luxemburg-Garten)
(geöffnet 7.30-21.30 im Sommer 8.15-17.00 im Winter)
Der Vorort an dieser Stelle außerhalb des gallorömischen Lutetia  wurde Lucotitius genannt; daher nennen die vertrauten Besucher ihren Luxemburgpark Luco. Vor dem 17. Jh. lag hier zunächst das Schloss de Vauvert, später ein Kartäuserkloster. Der Garten wurde 1617 für Maria von Medici angelegt , als sie nach dem Tod ihres Gemahls König Henri IV das Luxemburg-Palais bauen ließ. Er war bereits 1778 öffentlich zugänglich. Während der Revolution wurde er durch das Gelände des benachbarten und verstaatlichten Kartäuserklosters erweitert und erstreckte sich nun bis zum Observatorium. Napoleon verschönerte ihn durch die Balustrade, das Bassin und den englischen Garten. Es dauerte dann freilich bis in die Zeit um 1820, ehe das Publikum etwas von dem öffentlichen Garten hatte, als nämlich der künftige Ludwig XVIII. sein Besitzer wurde. Für ein geringes Eintrittsgeld konnten die Spaziergänger von nun an ihren Durst mit Kaffee und Milch stillen oder die Früchte des Obstgartens genießen. Heute vermischen sich auf die angenehmste Art die verschiedenartigsten Besucher: Studenten, die miteinander diskutieren oder in den überall verstreuten Metallstühlen lesen, Tennisspieler, Liebhaber des Schach , vom Musikpavillon angelockte Passanten, Kinder aus dem Quartier, die sich für die Ponys, die Tiergehege, die Volieren mit ihren Vögeln begeistern... Der Imker (apiculteur) des Bienenstandes im Luxembourg gibt ein mal in der Woche Kurse und verkauft Ende September in der Orangerie den Honig seiner 60 000 Bienen... (Tel. 01 45 42 29 08)

Institut français d'architecture (IFA), 6 bis rue de Tournon (www)
(Das französische Institut der Architektur)
(Tel. 01 46 33 90 36, geöffnet 12.30-19.00, außer Sonntag und Montag)

Die Saint-Sulpice - Kirche
Für die Bauern der Pfarrgemeinde von Saint-Germain des Prés wurde im 12. Jh. eine Kirche gegründet. Im 17. Jh. führte das Anwachsen des heutigen Stadtteils zu einem Neubau, der sich aus Geldmangel über Jahrzehnte hinzog. Der Wettbewerb für die Fassade wurde 1732 eröffnet. Der Florentiner Servandoni siegte und baute die große zweistöckige Kolonnade. Der Turm auf der Nordseite wurde von Chalgrin1780 gebaut, der Südturm wurde aber nie fertig. Drei Gemälden von Delacroix schmücken die erste Kapelle im Innern .

12- Der Saint-Sulpice-Platz
Der Platz wurde im 18. Jh. inmitten eines alten dichten Stadtgeflechts angelegt, blieb aber unvollendet: alle neuen Häuser sollten nach dem Modell des Hauses Servandoni gebaut werden, das an der Ecke der rue des Canettes liegt (vor dem Café de la Mairie,  dem Rathauscafé) . Der Platz wird heute an jeder seiner Ecken von einer anderen „Macht“ beherrscht: der Saint-Sculpice-Kirche, dem Finanzamt des Hôtel des impôts, dem Rathaus (Mairie) und von Geschäften: Luxus-Boutiken haben nach und nach die typischen Geschäfte der "saint-sulpiceries".verdrängt. Nur ein allerletzter Verkäufer jener religiösen Bilder und Gegenstände ist noch übrig geblieben, „deren Idealisierung und Buntheit von schlechtem Geschmack zeugen“ (Robert) . Das Rathaus-Café war einer der Drehorte des Films "La discrète" von Christian Vincent mit Fabrice Luchini : die erste Etage des Café war wieder als Studio eingerichtet worden.

13- Der Markt von Saint-Germain
Ein Jahrmarkt bestand
seit dem 12. Jh. in diesem Teil des Territoriums der Abtei von Saint-Germain-des-Prés. Im Jahr 1511 konnte eine Halle mit Doppeldach 300 Kaufleute aufnehmen. Nach einer Feuersbrunst 1762 wurde sie 1813 durch einen neuen von Blondel erbauten Markt ersetzt. Arkaden mit Rundbögen (cintre) und einem Doppeldach umgeben einen quadratischen Hof. Der Markt wurde zwischen 1985 bis 1995 von Olivier-Clément Cacoub stark verändert.

Medaillon aus Bronze mit der Inschrift "Arago", 152-154 Boulevard Saint-Germain
Zu Ehren des Astronomen François Arago hat der niederländische Künstler Jean Dibbets im Verlauf des Meridians von Paris 135 Bronzemedaillons am Boden befestigt.

Siehe auch den Rundgang zur modernen Architektur im Süden des jardin du Luxembourg sowie zur Architektur des Art nouveau und des Art Déco im 14. Arrondissement

Die Straße "rue du cherche-Midi"

(Beginn an der Metrostation Sèvres-Babylone oder Saint-Sulpice...)
Auf der anderen Seite des carrefour de la Croix Rouge beginnt die rue du Dragon, eine vornehme Strasse mit reichen Bewohnern, in der die Bewegung DAL (Droit au logement: „Recht auf Wohnung“) im Dezember 1995 ihren ersten spektakulären Auftritt hatte, als ein leerstehendes Gebäude besetzt wurde, um Obdachlose unterzubringen.

Rue du Cherche-Midi
Der seltsame Name der Strasse soll entweder eine Verballhornung von "chasse-midi" sein, da sie vom hôtel de Chasse (dem Palais der Jagd) in Richtung Midi (Süden) verläuft. Er wir aber auch von einem  bemalten Häuserschild abgeleitet, das ein Ziffernblatt zeigt und dazu Leute, die entsprechend einem Sprichwort „den Mittag um vierzehn Uhr suchen“, also zu einer Zeit zu Mittag essen wollen, wenn die Mittagszeit (le Midi) schon vorüber ist. Die Strasse beginnt am Fuß des Centaure de César (14) (Der Centaurus des Caesar), an der Kreuzung „carrefour de la Croix-Rouge“ (Abb. gegenüber). Die Strasse hat  in diesem Teil ihre traditionellen Altertumshändler und Antiquariate verloren, die seit 1990 von Boutiquen für Schuhe und Bekleidung verdrängt wurden. Die ursprüngliche Atmosphäre findet man aber noch auf der anderen Seite der rue Saint-Placide. Bemerkenswert  Hausnr. 19 und 56 mit zwei cadrans solaires (Sonnenuhren); außerdem die Hausnr. 9, 11, 13, 15, 18 mehrere hôtels particuliers (herrschaftliche Stadtvillen, Stadtpalais) (manche der „codes d'accès“ - kleine Geräte, auf denen man die richtige Zahlenkombination eintippen muss, damit sich die Tür öffnet - sind tagsüber entfernt, um einen freien Zugang zu den Büros und Praxen der Freiberufler zu ermöglichen). (Man kann eine Unterbrechung an der Kreuzung des Boulevard „Raspail“ einlegen, um das Gebäude der EHESS zu besichtigen...)

15- Maison des sciences de l'homme et EHESS, 54 boulevard Raspail (www)
(Architekten Beauclair, Depondt, Lods, 1968)
Beispiel für eine modernen Architektur, die vor allem von sich selbst überzeugt ist und statt sich in die bestehende Stadt einzufügen; Der Bau versteht sich als ein Manifest des Funktionalismus, der „die Wahrhaftigkeit der verwendeten Materialien ebenso offen betont (Das Stahlskelett wird offen gezeigt, die Sonnenblenden erfüllen ihre Aufgabe ganz nüchtern und schmucklos ) wie die Klarheit des Baukörpers“.

 

(Für einen Abstecher zur Kirche „Saint-Joseph des Carmes“ : nimmt man links die Strasse „rue d'Assas“...)
Die Kirche Saint-Joseph des Carmes, 70 rue de Vaugirard
(Metro Rennes) (geöffnet 14.30-15.30 außer Sonntag und Montag)
Die Kapelle gehört zum Institut catholique (die freie, staatlich unabhängige universitäre Organisation der katholischen Kirche für Wissenschaft und Lehre). Sie wurde von 1613 bis 1620 erbaut und ist beachtenswert vor allem wegen ihrer alten Kuppel und wegen einer Erinnerung an die Revolution: in der Tat wurde das benachbarte Karmeliterkloster 1790 zu einem Gefängnis und sah die „Septembermassaker“ von 1792, denen hundert Priester zum Opfer fielen. Die Innenausstattung stammt von flämischen Meistern. Damals gab es nicht genug französische Künstler.

(Im Verlauf der rue du Cherche-Midi, private Stadtpalais bei den Hausnr. n° 40, 44, Abstecher links zur rue Saint-Placide, dem Königreich der Boutiquen mit herabgesetzten Preisen ...)
16- Das Museum Ernest-Hébert, 85 rue du Cherche-Midi
(Metro Sèvres-Babylone, Saint-Placide) (Tel. 01 42 22 23 82, geöffnet 12.30-17.30 außer Dienstag, geöffnet am Samstag und Sonntag 14.00-17.30)
Als Erbe des Malers machte Baron von Uckermann aus dem schönen Palais des  „hôtel de Montmorency-Bours“ ein Museum, das er dann dem Staat schenkte. Das Bauwerk hat seine Marmorfließen, seine Täfelung aus Eichenholz, seine Seidentapeten bewahrt … Ernest Hébert (1817-1908) stammte aus dem Dauphiné und kam im Alter von 22 Jahren nach Rom. Er malte vor allem die römische Campagna mit viel Leuchtkraft. Nach seiner Rückkehr aus Italien war er der offizielle Maler des zweiten Empire (Napoleon II 1852-1870). Danach ging er wieder als Leiter der Villa Medici nach Rom (Die Villa Medici ist der Sitz der französischen Künstlerschule von Rom, vergleichbar der Villa Massimo für Deutschland) und hielt sich häufig bei den Bergbewohnern in den Abruzzen auf.

(Man kann seine Promenade fortsetzen Richtung Metrostation Duroc, oder wieder zurück zur rue de Rennes mit ihren lebhaften Handelsaktivitäten gehen, indem man links die rue Ferrandi und die rue Desgoffe nimmt....)

(neu in PB)
Das Félix Potin-Haus, 140 rue de Rennes
(Architekt Paul Auscher, 1904)
Die Fassade zur rue Blaise-Desgoffe zeigt Schmuckmotive, die vom Art nouveau inspiriert sind, aber auch vom Barock: stilisierte Blumen, geschwungene, in Beton modellierte Formen, Flechtwerk an den Balustraden der 7. Etage. Das Ecktürmchen wird gekrönt durch einen überschwänglichen Campanile mit dem Namen Félix Potin. Ursprünglich war es ein Kaufhaus der Kette Tati, in dem 1986 ein blutiges Attentat stattfand, an das eine Tafel erinnert. Heute dient es dem Verkauf der Zara-Bekleidung.

(In Richtung Metro l Duroc...)

17- Postamt und Wohnbau, 13 rue Saint-Jean de la Salle
(Architekten Canale 3, Pierre Boudon, Jacques Michel, Yves Monnot, 1993)
Die Architekten hatten die erklärte Absicht „mit dem Vokabular der modernen Architektur“ dem Nachbarbau Respekt zu zollen, in dem sich die erste Sparkasse Frankreichs befindet: ein Vordach entsprechend den benachbarten Kranzgesimsen, die Verwendung von Aluminium in dem gleichen industriellen Geist wie der benachbarte Backstein. Der zentrale Spalt „feiert und adelt den Eingangsbereich, der von zwei großen Lüftungs-Schächten für die unterirdischen Parkings betont wird“. Die schwebenden Bauvolumina der zentralen Gebäudeöffnung aus Sichtbeton wirken wie „Eingeweide in die man eindringt“, sie legen die Tiefe des Baus offen und erleuchten zugleich die Küchen der Wohnungen. Der Innenbereich der Wohnungen ist variabel dank einer beweglichen Wand, mit der sich ein zusätzliches Zimmer schaffen lässt.

(am Ende der Straße nach links in Richtung auf das Institut für jugendliche Blinde (Institut des jeunes aveugles) an der Metrostation Duroc...)
Fondation Jean Dubuffet, 137 rue de Sèvres
(Metro Duroc) (Tel. 01 47 34 12 63, geöffnet 14.00-18.00 außer Samstag, Sonntag und August)
Die Stiftung Jean Dubuffet zeigt Zeichnungen, Gemälde und Architekturmodelle des zeitgenössischen Künstlers. Einsicht in die Archive des Malers nach Vereinbarung.

Das Museum Valentin Hauÿ, 5 rue Duroc, 7è
(Metro Duroc) (Tel. 01 44 49 27 27, geöffnet Dienstag und Mittwoch 14.30-17.00 sowie nach Vereinbarung)

Das Museum ist Bestandteil der Vereinigung "Valentin Hauÿ zum Wohl der Blinden“ gegründet 1889. Es zeigt Methoden und Instrumente vom 18. Jh. bis heute, mit deren Hilfe den Blinden der Zugang zur Bildung und Kultur ermöglicht werden kann: die ersten Bücher in einer Reliefschrift von Valentin Hauÿ (1745-1822), die Schrift aus erhabenen Punkten von Louis Braille (1809-1852), die heute die allgemein gebräuchliche Blindenschrift ist. Man entdeckt Apparate zur Erzeugung der Reliefschrift, Erdgloben und Landkarten mit Relief, Kunstgegenstände und Kunstwerke aus der Hand blinder Handwerker und Künstler.

Associations du 6è
(Bürgervereinigungen im 5. Arrondissement)

Mairie du 6è (Bürgermeisteramt des 6. Arrondissement) 
Jean-Pierre Lecoq (RPR), 78 rue Bonaparte, 75 270 Paris cedex 06, Metro Saint-Sulpice, Tel. 01 40 46 75 06 ("cedex" = Postfach)

Das 6. Arrondissement in Zahlen

Statistik der Volkszählung von 1990
Erhebung des l'INSEE im 1. Quartal 
Zahlen für den
 6. Bezirk (Arrondissement)
Zahlen für Paris  Zahlen für den Großraum Paris
Gesamtbevölkerung 47 931 2 151 245 9 316 656
Einwohner nach Alter (in %)
0-19 Jahre
20-39 Jahre
40-59 Jahre
60-74 Jahre
+ 75 Jahre

17,2
33,8
25,5
14,1
9,3

18,6
35,9
24,7
12,2
8,5

25,5
33,8
24,7
10,2
5,7
Familien (Ehepaare und Kinder)
davon Kinder

Einzelhaushalte (in % der Haushalte)
Zahl der Menschen pro Haushalt
28 656
9 768

55,3
1,81
1 423 932
491 292

49,8
1,92
7 486 068
2 920 272
33,2
2,41
Beschäftigtenquote (in %)
davon arbeitslos
56,2
6,4
60,9
9,7
62,5
9
Die Haushalte in gesellschaftlicher und beruflicher Hinsicht (Haushaltsvorstand) (%)
selbständige  Landwirte

Handwerker
, Handeltreibende, Leiter von Betrieben
Leitende Positionen in geistigen Berufen
Mittlere Angestellte und Beamte
Angestellte
Arbeiter
Rentner, Pensionäre

Andere
(Schüler, Studenten, Familienangehörige)


0
7
32,5
10,3
10,4
4,2
21,4

14,1


0
5,5
23,4
13,9
13,8
10,5
23,4
9,4


0,1
5,3
18,4
16,3
14,2
17,4
22,3
6,0
Status der Wohnraumbelegung
durch die Haushalte (in %)
Selbstgenutztes Wohneigentum
Mieter
Kostenlose Wohnraumnutzung

Wohnungen ohne Komfort
___ (ohne Bad und  Innen-WC )


32,2
51,6
16,2
9,8


28,3
63,0
8,7
8,1
40,2
54,0
5,8

3,9
Haushalte ohne Auto (in %)
Berufstätige, die in Paris arbeiten 
___ (bei Großraum Paris am Wohnort)
55,3
79,2
53,7
72,9
34,5
33,9

Sites internet du 6è 
(Internetseiten zum 6. Arrondissement)
(Die folgenden Internetseiten sind selbstverständlich in französischer Sprache)

Mairie6.paris.fr - Die lokale Internetseite des Bürgermeisteramts von Paris mit Informationen zum Bürgermeisteramt des 6. Bezirks, zu den Bürgervereinigungen usw. 
Saint-Germain des Prés : Internetseite der Vereinigung für "Saint-Germain-des-Prés : der Geist des Viertels", eingerichtet und gepflegt von Jean Dominique Giuliani, Ratsmitglied des 6. Arrondissement.
Saint-Germain des Prés : von MagicParis.com, eine gut gestaltete Internetseite, in der die Boutiquen, Hotels und Restaurants vorgestellt werden.
Notre 6è : Internetseite der Zeitung  'Notre 6ème' (Unser 6. Arr.). Aktuelle Informationen zu den kulturellen und städtischen Aktivitäten und denen der Vereine und Vereinigungen.
Le Paris de Philippe Auguste :
"Paris zur Zeit des Königs Philippe Auguste" eine bemerkenswerte Internetseite über das mittelalterliche Stadtleben, seine Zünfte, Berufe, die Stadtmauer usw.

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